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Neue Silvesterproduktion 2024/25

JacQues Offenbach (1819-1880)

 «Un Mari à la porte» / «Ba-ta-clan»

Zum Jahreswechsel 2024/25 führt die Zürcher Kammeroper zwei Werke auf, die auf den Spielplänen der Theater kaum zu finden sind. Es sind zwei heitere und aberwitzige «Opéra bouffes» von Jacques Offenbach: «Un Mari à la porte» («Ein Ehemann vor der Tür») und «Ba-ta-clan». Uraufgeführt wurden sie 1859 bzw. 1855 in Paris. Für «Ba-ta-clan» arbeitete Offenbach erstmals mit dem Librettisten Lucovic Halévy zusammen, der an fast allen grossen Werken Offenbachs mitarbeiten sollte. Wie kein anderer brachte er das Thema von Schein und Sein zum Funkeln. Auch «Un Mari à la porte» ist ein musikalisches und szenisches Schmuckstück, das sich zu entdecken unbedingt lohnt!

Spieldaten:

Dienstag, 31. Dezember 2024 – Première um 17:00 Uhr

Freitag, 3. Januar 2025 um 19:00 Uhr

Samstag, 4. Januar 2025 um 19:00 Uhr

Sonntag, 5. Januar 2025 um 15:00 Uhr

Freitag, 10. Januar 2025 um 19:00 Uhr

Samstag, 11. Januar 2025 um 19:00 Uhr

Sonntag, 12. Januar 2025 – Dernière um 15:00 Uhr

Zum Inhalt der beiden Offenbach-Opéras bouffes

Un Mari à la porte

Der junge, charmante Musiker Florestan Ducroquet kann wunderbar Frauenherzen bezirzen…aber mit Geld kann er nicht umgehen. Er hat Schulden. Das Wasser steht ihm bis zum Hals. Er flieht eifersüchtige Ehemänner, Gläubiger, hetzt über Dächer von Haus zu Haus, landet durch einen Kamin im Salon einer frisch verheirateten jungen Frau. Die ist am Tag der Hochzeit mit ihrem Angetrauten in einen Streit geraten. Nun grollt sie, eilt mit einer Freundin vom Bankett zurück in ihr Zimmer und entdeckt dort mit grossem Schreck den Unbekannten. Bald schon klopft der Gatte an die Tür, begehrt Einlass! Wohin mit dem Eindringling, dessen überwältigender Charme bereits auf die jungen Damen zu wirken beginnt? Gibt es keinen Ausweg für ihn als den Sprung aus dem Fenster?

Ba-ta-clan

Zahlreiche Menschen hegen in ihrer Seele den Wunsch, jemand anderer, wichtigerer zu sein. Einige Zeitgenossen wiederum sind fest davon überzeugt, dass sie eine völlig andere Identität besitzen. So auch jene drei Personen, die sich für hohe chinesische Würdenträger halten. Der eine glaubt sogar, er wäre der Kaiser von China und sein Reich hiesse auf Chinesisch Ba-ta-clan. Tja…das scheint ein ernster Fall zu sein. Müsste da nicht der Kommandeur der kaiserlichen Garden einschreiten? Doch wie steht es denn mit seiner Identität? Ist er tatsächlich Kommandeur…oder übt er einen völlig anderen Beruf aus? Und wo liegt Ba-ta-clan?  



Creative Team

Musikalische Leitung und Choreinstudierung • Caspar Dechman
Regie • Paul Suter
Regieassistenz • Nina Debrunner
Lichtgestaltung • Markus Brunn
Kostüme • Monika Schmoll
Maske • Nora Li Hess
Musikalische Assistenz / Korrepetition • Kelly Thomas
Produktionsleitung • Matthias Lorenz-Binondo

Solistinnen & Solisten

Rosita/Fé-An-Nich-Ton • Sara-Bigna Janett (Sopran)
Suzanne Martel • Julia Schiwowa (Mezzosopran)
Florestan Ducroquet/Fé-Ni-Han • Christoph Waltle (Tenor)
Ké-Ki-Ka-Ko • Valérian Bitschnau (Tenor)
Henri Martel/Ko-Ko-Ri-Ko • Erich Bieri (Bass-Bariton)
Narrateur • Beat Gärtner

Orchester und Herrenchor der Zürcher Kammeroper


Orchester der Zürcher Kammeroper:

Miriam Terragni (Flöte)
Matteo Genini (Klarinette)
Alessandro Damele (Fagott)
Johannes Platz (Horn)
Ronny Spiegel (Konzertmeister)
Claudia Troxler (Violine 2)
Anouk Obschlager (Viola)
Sarah Cohen (Violoncello)
N.N. (Kontrabass)

Chor der Zürcher Kammeroper:

Marcel Lutz (Tenor)
Petrik Thomann (Tenor)
Hartmut Kriszun (Tenor)
Andreas Schiller (Tenor)
Gabriel Molino (Tenor)
Balthazar Mühlemann (Bass)
Riccardo Lozza (Bass)
Dieter Werner (Bass)

Statisterie der Zürcher Kammeroper:

Denise Johansen
Barbara Villiger Heilig
Rebecca Künzli


Archiv Saison 2023-24

Handlung

Olivo und Pasquale, zwei etwas eigenartige Brüder, führen in Lissabon eine Handelsunternehmung. Während der sanfte, umgängliche und nicht sonderlich geschäftstüchtige Pasquale Junggeselle geblieben ist, herrscht vor allem sein Bruder Olivo als gestrenger Patriarch in Familie und Geschäft. Seine Tochter Isabella soll den reichen, aber nicht mehr ganz jungen Herrn Le Bross ehelichen. Wohlgemerkt «soll», aber sie will nicht. Durchaus verständlich, denn Isabella hat sich bereits verliebt – in Camillo, der als Angestellter in Olivos Unternehmen arbeitet. Die Haushälterin des Patriarchen, Matilde, ist Isabella herzlich zugetan und will sie in ihrer Liebe zu Camillo unterstützen. Sie agiert darin jedoch äusserst ungeschickt und veranstaltet ein ziemliches Chaos, was wiederum den Zorn des Herrn Papa entfacht und fortan besteht dieser noch viel mehr auf die Heirat der Tochter mit Le Bross und droht im Falle der Verweigerung mit Zwangseinweisung in ein düsteres Kloster.

Die Ereignisse nehmen Fahrt auf: Die Trauung wird abgebrochen, der Vater tobt, der Pfarrer ist irritiert, Le Bross beschwichtigt und Isabella droht mit Selbstmord… Sie stürmt davon… ein Schuss… Olivo entsetzt und in tiefer Reue… Er gäbe alles, wenn doch nur seine Tochter wieder zum Leben erwachen würde…


Da es sich bei Gaetano Donizettis «Olivo e Pasquale» um eine komische Oper handelt, ist ein allzu tragischer Ausgang der Oper weniger zu befürchten. Auch in dieser Oper sind unglaublich schöne, berührende und spannende musikalische Juwelen zu entdecken, gesungen von sieben Sängerinnen und Sängern. Auch dieses Mal ist ein Herrenchor beteiligt und ein Schauspieler wird durch die amüsant-freche Handlung führen.



Dirigent: Caspar Dechman
Regie: Paul Suter
Regiemitarbeit: Nina Debrunner
Lichtgestaltung: Markus Brunn
Kostümberatung: Monika Schmoll
Musikalische Assistenz / Korrepetition: Kelly Thomas
Produktionsleitung: Matthias Lorenz-Binondo

Solistinnen & Solisten

Olivo – Erich Bieri (Bass-Bariton)
Pasquale – Yves Brühwiler (Bass-Bariton)
Isabella – Andrea Suter (Sopran)
Camillo – Alexandra Forster (Mezzosopran)
Monsieur Le Bross – Christoph Waltle (Tenor)
Matilde – Barbara Hensinger (Mezzosopran)
Columella – Neal Banerjee (Tenor)
Diego – Roland Kornus (Bass)
Narrateur – Niklaus Rüegg (Sprechrolle)


Orchester der Zürcher Kammeroper:

Miriam Terragni (Flöte)
Sergio Simón Álvarez (Oboe)
Matteo Genini (Klarinette)
Alessandro Damele (Fagott)
Johannes Platz (Horn)
Bozidar Ljubin (Konzertmeister)
Claudia Troxler (Violine 2)
Anouk Obschlager (Viola)
Sarah Cohen (Violoncello)
Urs Tschopp (Kontrabass)

Chor der Zürcher Kammeroper:

Marcel Lutz (Tenor)
Petrik Thomann (Tenor)
Hartmut Kriszun (Tenor)
Andreas Schiller (Tenor)
Gabriel Molino (Tenor)
Balthazar Mühlemann (Bass)
Roland Kornus (Bass)
Dieter Werner (Bass)

Statisterie der Zürcher Kammeroper:

Denise Johansen
Barbara Villiger Heilig
Matthias Lorenz-Binondo


Première: 31. Dezember 2023, 17:00 Uhr

Wir bedanken uns herzlich für die grosszügige Unterstützung bei:
Gemeinde Zollikon
Stiftung zur Förderung der Musik in Zollikon
Schweizerische Mobiliar Versicherungsgesellschaft AG
Johann Paul Stiftung
Elisabeth Weber-Stiftung
Gottfried und Ursula Schäppi-Jecklin Stiftung
sowie bei zahlreichen privaten Freunden und Gönnern!